E-Bike

Der Weg von der Invention zur Innovation ist bekanntermaßen nicht immer einfach.

Und doch verhilft die Zeit den verschiedensten praktischen und hilfreichen Utensilien, sich von der ersten Idee bis hin zur Serienreife am Markt zu etablieren. Mobiltelefone waren vor wenigen Jahren noch sperrige und für Viele unerschwingliche Luxusgüter, heute sind sie schlicht klassenunabhängiges Massenkommunikationsmittel. Zahlreichen anderen Artikeln wie dem Computer oder der EC-Karte erging es ähnlich: mittlerweile hat sie fast jeder.

Auch die Fahrradbranche sieht sich in regelmäßigen Abständen mit immer neuen Trends konfrontiert. Was beispielsweise als spartanisch ausgestattetes Fahrrad mit Stollenreifen belächelt wurde, darf als modernes Mountainbike heutzutage in keinem Fahrradladen fehlen. Deswegen muss man kein Prophet sein, um auch den e-Räder genannten Rädern mit elektronischer Unterstützung eine rosige Zukunft vorherzusagen. Anders als in der Automobilindustrie gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter mit den unterschiedlichsten marktreifen Konzepten.

Die Vervierfachung der jährlichen Verkaufszahlen in Deutschland innerhalb der letzten vier Jahre verdeutlicht den Stellenwert dieser Radgattung als Bindeglied zwischen Fahrrädern ohne Unterstützungsfunktion und zulassungspflichtigen Motorrollern oder Autos. Mit den teils besonders leistungsstarken Antrieben eröffnen sie dem Nutzer völlig neue Möglichkeiten. Anstiege verlieren ihren Schrecken und man kommt unverschwitzt und schneller ins Büro oder zur nächsten Verabredung. Die Reichweiten der modernen Antriebe betragen bereits heute bis zu 100 km. Doch sollte die Auswahl nicht alleine anhand dieses Kriteriums getroffen werden. Im Alltag zeigt sich nämlich, dass deutlich mehr als die Hälfte aller Fahrten mit dem e-Rad unter 10 km liegen. So sollte die Wahl eher aufgrund der realistischen Nutzungsabsicht fallen: soll der Weg zur Arbeit mit einem eher sportlichen Modell bestritten werden oder genügt eine Alltags- oder Familienvariante mit der genauso zur nächsten Verabredung als auch zum Einkaufen gefahren werden kann?

Auch die Optik spielt eine wichtige Rolle. So kann das e-Rad eher klassisch mit Diamantrahmen bzw. tiefem Durchstieg gewählt werden oder als stylische Design- Version, um eine junge, dynamisch-aktive Zielgruppe anzusprechen. Gleich welches Modell letztendlich gewählt wird, die „rollenden“ sprich laufenden Kosten halten sich bei allen Modellen in Grenzen. Ein Aufladen der modernen Akkus kostet im Schnitt nicht mehr als 10 Cent pro Ladung; insgesamt fallen innerhalb eines Akkulebens keine 50 Euro an Stromkosten an. Im Downloadbereich finden Sie im Victoria Katalog eine kleine Auswahl der derzeit modernsten e-Räder für die unterschiedlichsten Anforderungen.

An Innovationen hat es der Fahrradbranche in der Vergangenheit nicht gemangelt und damit die Salonfähigkeit des Fahrrades erreicht.

Aber was nutzen ausgereifte Schaltsysteme, optimale Rahmengeometrien und viele Gänge, wenn der Gegenwind stärker bläst als erwartet oder auf der gewählten Route mehr Steigungen zu bewältigen sind, als gedacht? Wohl Jeder ist während einer Fahrradtour bereits an die eigene Belastungsgrenze gelangt, unabhängig vom Fitnessgrad.

Die Fahrradindustrie hat längst auf die an sie gestellte Herausforderung reagiert. Was in der Autobranche mit enormem Werbeaufwand derzeit in den Fokus gerückt wird, ist im Fahrradbereich längst praktizierte Realität: Elektroantriebe erobern den Markt – die Absatzzahlen boomen. Wie passt das zur vorherrschenden Meinung, e-Räder seien die Lösung für die Mobilitätsprobleme der Generation 60 plus oder von Mitbürgern mit körperlichen Beeinträchtigungen? „Diese Einschätzung ist längst überholt“, weiß Fahrradhändler Christian Krätschmer von Bike Inn. „e-Räder bieten derart viele Vorteile, dass sie eine echte Alternative zu den herkömmlichen Rädern für Jeden darstellen“.

In der Tat bietet das neue Trendprodukt Hilfe immer dann, wenn sie benötigt wird. Beispielsweise, um unverschwitzt im Büro anzukommen und auf dem Rückweg ohne e-Unterstützung eine elegante Trainingseinheit hinzulegen, um Partnern mit unterschiedlichem Leistungslevel die Gelegenheit zu geben, endlich wieder „auf Augenhöhe“ fahren zu können oder das Erkunden von Regionen zu ermöglichen, die bisher abseits des bisherigen Aktionsradius’ lagen.

“Energie erleben“ heißt das Motto des bundesweit einmaligen Konzeptes, dem wir uns angeschlossen haben“, so Christian Krätschmer, dessen Bikeshop sich ab sofort „e-Punkt“ nennen darf. Als äußeres Zeichen ziert von jetzt an ein auffälliger grüner Punkt mit einem großen „e“ die Schaufensterfront. „Das Konzept sieht vor, den Fahrradfahrern die Vorzüge der „Räder mit dem Energie-Plus“ zu verdeutlichen, Berührungsängste zu nehmen und ein optimales Maß an Beratung und Service zu gewährleisten. Auch das Vorhalten mehrerer unterschiedlicher e-Räder und das zur Verfügung stellen von Testrädern ist für uns selbstverständlich.

Vom Erfolg des Konzeptes ist Krätschmer überzeugt: “Technik hat sich überall dort durchgesetzt, wo sie dem Menschen sinnvolle Erleichterung brachte. Und Anstrengung ist beim Fahrradfahren nun mal an der Tagesordnung.“ Und wer möchte nicht bei außergewöhnlicher Belastung auf Knopfdruck das „Plus an Energie“ spüren? Mittlerweile sind die angebotenen e-Systeme technisch ausgereift, leistungsfähig und erstaunlich klein.

Wer allerdings selbst „Energie erleben“ möchte, sollte sich bei Bike Innzu einer kostenlosen Probefahrt anmelden. Die erste Fahrt auf einem e-Rad wird zu einem unvergesslichen Erlebnis.